Ein Klassiker neu endeckt

Gin? Wieso
Gin?

Ich mag gern die klassischen Gins mit viel Wacholder, die nicht so schmecken als wäre das Tonic schon drinnen.

Der Hansi

K ennen Sie Elizabeth Angela Marguerite Bowes-Lyon? Die Britin, die als Queen Mum Weltgeschichte schrieb, wurde 101 Jahre alt und gilt bis heute als bedeutendste Vertreterin der reinen Gin-Lehre. Auch viele Dichter und Denker, Schauspieler und Politiker deklarierten sich im Laufe der Zeit als Gin-Aficionados. Vielleicht gerade deswegen, weil es viele verschiedene Varianten und relativ wenige fixe Regeln für die Herstellung gibt.

Klar ist: Gin muss als wichtigsten Bestandteil Wacholder enthalten und (zumindest in der EU) einen Mindestalkoholwert von 37,5 % Volumen aufweisen. Ob der Brand gesüßt wird, welche Kräuter und sonstigen Botanicals zugegeben werden, all das ist Geschmackssache. So gibt es neben dem trockenen London Dry Gin auch den süßen Genever, ja selbst Likörvarianten tragen zuweilen die Bezeichnung Gin.

E in herkömmlicher Gin enthält zumindest ein halbes Dutzend Botanicals, die für ein spezielles Aroma sorgen. Beim Schneeberger sind es deutlich mehr. Der für den Gin so wichtige Wacholder stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, ist aber seit geraumer Zeit auch in Österreich und Deutschland heimisch geworden. Wacholderbeeren bilden sich alljährlich aus den weiblichen Blüten und brauchen bis zu drei Jahren, um reif zu werden.

B ei der Herstellung des Gins ist zwischen Mazeration, Digestion und Perkulation zu unterscheiden. Ersteres meint den Kaltauszug. Die Pflanzen und Kräuter werden gepresst oder zerkleinert und für mehrere Wochen in den Alkohol eingelegt. Dann wird die Flüssigkeit gefiltert.

Bei der Digestion wird das Gemisch bei circa 70 Grad gekocht. Die ätherischen Öle lösen sich, die Aromen verbinden sich perfekt mit dem Alkohol. Die Methode ist aufwändiger, aber auch deutlich raffinierter.

Bei der Perkulation wird der aufsteigende Dampf durch Siebe geleitet, es kommt zu einer Mehrfacharomatisierung.

Der klassische Drink schlechthin

Must-have
in allen Bars


S pätestens seit dem 17. Jahrhundert schreibt man dem Gin auch Heilkräfte zu. Mit dem Boom der Cocktails, der Ende des 19. Jahrhunderts einsetzte, wurde der Gin zum Must-have in allen Bars, die etwas auf sich hielten. Der Gin Tonic begeisterte nicht nur die Queen Mum durch seine schlichte Größe, er wurde zu einem der klassischen Drinks schlechthin.

Kenner legen dabei freilich nicht nur Wert auf einen qualitätsvollen Gin, sondern auch auf erstklassiges Tonic Water. Auch der Cosmopolitan sowie der Martini zählen zu den angesagtesten Drinks und haben jeder auf seine Art Literatur- und Filmgeschichte geschrieben.

Facettenreich gemixt

Wie trinkt man Gin?


Einst nahm man Tonic zu sich, um durch das Chinin vor Malaria geschützt zu sein. Bald mischte ein schlauer Genießer Gin dazu, um den Geschmack zu verbessern. Heute wird der Wacholderbrand so facettenreich gemixt wie kaum ein zweites Destillat.

Alle Ginrezepte ansehen
  • Martini
    4 Teile Gin
    1 Teil Wermut
    etwas Eis
    geschüttelt oder gerührt
    mit einer Zitronenschale
  • Gin Tonic
    1 Teil Gin
    3 Teile Tonic Water
    Eiswürfel
  • Negroni
    3 Teile Gin, 3 Teile Campari
    3 Teile Wermut (Rosso)
    Eiswürfel

Und hier gibt's den steirischen Gin

Gin online kaufen

Um den Gin vom Hansi zu kaufen, muss man nicht sofort in die Südsteiermark fahren, auch wenn ein Besuch bei der Familie Schneeberger immer lohnt. Man kann sich das steirische Destillat auch ganz einfach hier im Olineshop bestellen. Außerdem gibt es dort auch noch andere feine Sachen zu entdecken.

in den Onlineshop
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    Weingut & Steirische Kellerei
    Johann Schneeberger GmbH

    Pernitschstraße 31
    A-8451 Heimschuh

    +43 3452 83934
    schneeberger.weine@aon.at
    www.weingut-schneeberger.at

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